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Warum Joomla 6 für professionelle Websites oft die bessere Wahl ist

WordPress ist der Platzhirsch, weil es für viele „einfach irgendwie funktioniert“. Joomla 6 ist weniger gehypt, aber technisch sauberer aufgestellt, wenn du eine Website brauchst, die strukturiert, sicher, wartbar und skalierbar sein soll – ohne dass du dich in ein Plugin-Chaos manövrierst.


 

Der echte Vergleich: Zielgruppe und Einsatzgebiet

WordPress ist stark, wenn du:

  • schnell eine Standard-Website oder einen Blog aufsetzen willst,

  • mit sehr vielen fertigen Themes/Plugins arbeiten möchtest,

  • möglichst viele „No-Code“-Lösungen suchst.

Joomla 6 ist stark, wenn du:

  • eine Seite mit klaren Inhalten/Strukturen, mehreren Bereichen, Rollen und Workflows brauchst,

  • langfristig wartbare Lösungen willst,

  • weniger „Fremd-Plugin-Risiko“ willst,

  • saubere Content-Architektur und Rechteverwaltung brauchst.

WordPress ist oft „schnell am Start“, Joomla 6 ist oft „besser im Betrieb“.


Die Vorzüge von Joomla 6 (praxisnah, nicht Marketing)

1) Rechte- und Benutzerverwaltung ist deutlich erwachsener

Wenn du mehr als „Admin + Redakteur“ brauchst, wird WordPress schnell frickelig oder pluginlastig. Joomla bietet ACL (Access Control) seit Jahren als Kernfunktion: Rollen, Gruppen, Zugriffsebenen, fein granulare Rechte pro Bereich/Komponente.
Für Teams, Kundenprojekte, Mitgliederbereiche oder interne Redaktionsprozesse ist das ein echter Vorteil.

2) Content-Struktur ohne Plugin-Zwang

Joomla ist von Haus aus auf strukturierte Inhalte ausgelegt (Kategorien, Beiträge, Module, Menüs, Komponentenkonzepte). Du musst nicht für alles ein extra Plugin installieren, nur um Grundfunktionen sauber abzubilden.

3) Saubere Wartbarkeit: weniger Plugin-Wildwuchs

WordPress-Projekte sterben nicht am CMS, sondern am „noch ein Plugin“: Abhängigkeiten, Inkompatibilitäten, Sicherheitslücken, Performance-Einbrüche.
Mit Joomla 6 bekommst du vieles „core-nah“ gelöst. Weniger Drittanbietercode = weniger Risiko.

4) Security-Grundhaltung: konservativer und kontrollierbarer

WordPress ist ein größeres Ziel (Marktanteil), dadurch ist der Druck auf Security höher – und die Angriffsfläche wächst durch Plugin-Massen.
Joomla 6 ist nicht „magisch sicher“, aber es ist typischerweise leichter, die Angriffsfläche klein zu halten, weil du weniger externe Baustellen brauchst.

5) Mehrsprachigkeit ist kein nachträglicher Hack

WordPress kann mehrsprachig – aber meist über Plugins. Joomla hat Mehrsprachigkeit als integriertes Konzept (Inhalte, Menüs, Module, Sprachfilter). Das ist im Alltag oft stabiler und konsistenter.

6) Performance: weniger Ballast, mehr Kontrolle

WordPress kann schnell sein, aber oft nur mit Caching-Plugins, Optimierungs-Plugins, externen Tools und Disziplin. Joomla 6 ist im Kern meist „nüchterner“ und lässt sich sauber optimieren, ohne dass du zehn Plugins stapelst.


Was WordPress besser macht (fairer Punkt)

  • Riesiges Ökosystem (Themes/Plugins/Agenturen)

  • Sehr viele fertige Lösungen für Blog/Marketing/Shop (WooCommerce ist ein Schwergewicht)

  • Für Einsteiger oft schneller „bedienbar“, weil mehr Tutorials/YouTube/One-Click-Kram

Wenn dein Projekt wirklich nur „Website + Blog + bisschen SEO“ ist und du keine komplexe Struktur brauchst, ist WordPress absolut okay.


Wann Joomla 6 die klar bessere Entscheidung ist

Joomla 6 ist meistens die richtige Wahl, wenn:

  • mehrere Personen mit unterschiedlichen Rechten arbeiten,

  • du komplexe Seitenstrukturen (Bereiche, Landingpages, Content-Silos) sauber pflegen willst,

  • du Wert auf langfristige Wartbarkeit legst,

  • du weniger Abhängigkeiten von Drittanbieter-Plugins willst,

  • Mehrsprachigkeit und saubere Content-Architektur wichtig sind.


Fazit

WordPress ist der schnelle Einstieg und das größte Ökosystem. Joomla 6 ist das robustere Fundament, wenn du eine Website als dauerhaftes System betreibst – nicht als kurzfristiges Projekt.
Wenn du professionell arbeiten willst (Struktur, Rollen, Wartung, Sicherheit), liefert Joomla 6 in vielen Projekten das bessere Gesamtpaket.


5 Takeaways

  • Joomla 6 gewinnt bei Rechten/Workflows und strukturierter Content-Architektur.

  • WordPress gewinnt bei Plugin-/Theme-Auswahl und „schnell mal irgendwas“.

  • Joomla 6 reduziert typischerweise Plugin-Zwang und damit Wartungsrisiken.

  • Mehrsprachigkeit ist in Joomla sauber integriert, nicht „nachgerüstet“.

  • Für professionelle, langlebige Seiten ist Joomla 6 oft die stabilere Wahl.